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deegree iGeoSecurity - OGC Web Services wie WMS und WFS absichern und weiterhin Interoperabilität sicherstellen!
Das Problem
Die Spezifikationen des Open Geospatial Consortium (OGC) ermöglichen Interoperabilität in Geodateninfrastrukturen. Als Schnittstellenspezifikationen treffen sie keine Festlegungen über Nutzer, Berechtigungen und Sicherheitsmechanismen. Beispielsweise kann ein Web Map Service, dessen Adresse bekannt ist, von jedermann genutzt werden.
In der Regel steht der gesamte Datenumfang eines OWS-Servers zur Verfügung; die nutzerabhängige Freigabe einzelner Layer oder bestimmter Raumausschnitte ist nicht möglich. Die Auskunft über verfügbare Datenbestände (GetCapabilities) ist laut Spezifikation eine wesentliche Voraussetzung für Interoperabilität und somit unbedingt gewollt. Weiterhin können OWS bislang nur über ungesicherte Verbindungen Daten abgeben, der Einsatz von Protokollen wie https ist nicht möglich.
Die Lösung
Ein Stellvertreter (Proxy) vor dem eigentlichen OGC Web Service (OWS) verhält sich wie der entsprechende OWS selbst, bietet aber zusätzliche Filtermöglichkeiten für Ein- und Ausgabe an, beispielsweise:
- Es werden mehrere Sichten auf einen OWS eingerichtet. Unterschiedliche Nutzer haben jeweils nur Zugriff auf eine Teilmenge dieser Sichten (WMS1 für Planungsdaten, WMS2 für Topographie, etc.)
- In einem owsProxy können verschiedene Nutzer beispielsweise nur auf bestimmte Layer, Stadtviertel, Baublöcke, etc. zugreifen.
- Die Ausgabe abhängig von den Zugriffsrechten auch modifiziert werden, z.B. Filtern der Capabilities, der GetFeatureInfo Response oder Einblenden eines Wasserzeichens in eine Karte.
Daneben können mit deegree iGeoSecurity abgesicherte Verbindungen und Authentifizierungsmechanismen umgesetzt werden.
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