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Das deegree Framework - Bausteine zum Aufbau von Geodateninfrastrukturen
Eine Geodateninfrastruktur ist ein verteiltes System, das technische und organisatorische Aspekte umfasst. Es kann sich hierbei um eine übergreifende Organisationseinheit handeln, in der sich Wertschöpfungsketten und ein Markt für Geoinformationen entwickeln können. Aber auch ein verteiltes System, das eine Lösung für eine spezifische Institution wie eine Behörde liefert, kann bereits als Geodateninfrastruktur betrachtet werden.
Die technische Basis bilden standardisierte Dienste (i.d.R. als Web-Services ausgeprägt), die den Zugriff auf und die Verarbeitung von Geoinformationen ermöglichen. Standardisierung ist dabei in zweierlei Hinsicht notwendig: Zum einen garantiert sie Zukunftsfähigkeit und Herstellerunabhängigkeit einer Lösung, zum anderen ist sie die Grundvoraussetzung für das Zusammenwirken der Dienste.
Das Freie-Software-Projekt deegree stellt die wesentlichen Bausteine für den Aufbau einer Geodateninfrastruktur zur Verfügung, indem es die Standards des Open Geospatial Consortium (OGC) und des ISO/TC 211 (ISO Technical Committee 211 - Geographic Information/Geomatics umsetzt. Da bei der Umsetzung von deegree konsequent auf Einhaltung der OGC-Spezifikationen Wert gelegt wurde, ist es problemlos möglich standardisierte Produkte anderer Herstellen einzubinden.
deegree umfasst vier Gruppen von Produkten:
Weitere Informationen finden Sie in den Produktblättern der deegree-Komponenten.
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